10.000 B.C. INDUSTRIALIZED

In der Frage nach der Lesbarkeit von Material und dessen Rolle als Projektionsfläche für Bedeutungsinhalte sind Arbeiten entstanden, die aus mit Epoxidharz überzogenen Knochenornamenten bestehen. 

Dabei steht weniger die Neuaktualisierung des Vanitas-Gedankens im Vordergrund als vielmehr die Frage nach unserer eigenen Positionierung in der Natur, im Kreislauf von Werden und Vergehen. Der Künstler will jedoch dabei keine message formulieren, sondern den Betrachter zur Selbstbefragung anregen. Treten Natur und Kultur einander als Antipode in ewigem Streit gegenüber oder findet Kultur ihren Platz letztendlich im steten Hervorgehen aus der Natur?

        Fotos: Francesco Giordano

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